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Die Stiftung
Luftbrückendank
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Die Stiftung Luftbrückendank wurde
im Jahre 1959 zum 10. Jahrestag von Blockade und Berliner Luftbrücke
1948/49 von Willy Brandt errichtet, um die Verbundenheit Berlins mit den
Staaten, die Träger der Luftbrücke waren, zum Ausdruck zu bringen. Durch
seinen Spendenaufruf an die Berlinerinnen und Berliner kamen rund 1,6
Millionen DM zusammen.
Aus den Zinsen des
Stiftungskapitals konnten seitdem die Angehörigen der 78 Opfer
der Luftbrücke finanziell
unterstützt werden. Insbesondere den Kindern der Luftbrückenopfer
hat die Stiftung durch
Übernahme der Studiengebühren und Schulgelder geholfen, eine
qualifizierte Ausbildung
zu absolvieren.
Heute unterstützt die Stiftung
noch eine Witwe mit regelmäßigen Zahlungen.
Mitte der 70er Jahre hat die
Stiftung ein neues Programm für Studenten aus den USA,
Großbritannien und
Frankreich, die an Berliner Hochschulen studieren, begonnen. Über dieses
Programm konnten im Laufe der Zeit mehr als 200 Studenten aus den drei Ländern
gefördert werden. Seit 1994 ist der ebenfalls 1959 von den alliierten
Stadtkommandanten gegründete Luftbrückengedenkfonds mit der Stiftung
Luftbrückendank vereint. Aus dessen Mitteln wurden jungen Berlinerinnen und
Berlinern Studienaufenthalte in den USA, Großbritannien und Frankreich
ermöglicht.
Die vorstehenden Programme
sind zu Gunsten der Konzentration auf Vorlesungsreihen an der FU-Berlin,
der TU-Berlin und der HU-Berlin über Blockade und Luftbrücke sowie
die Bedeutung der Alliierten in / für Berlin eingestellt worden.
Zum 50. Jahrestag von Blockade
und Luftbrücke 1998 und 1999 haben auf Einladung
der Stiftung, die die
Hotel- und Flugkosten getragen hat, rd. 1500 Veteranen aus aller Welt
an den
Gedenkveranstaltungen in Berlin teilgenommen, die von der Stiftung, dem
Senat von
Berlin, dem AlliiertenMuseum,
dem Deutschen Technikmuseum, der Atlantik-Brücke, dem
Bundesjugendorchester, dem Berliner KammerOrchester, und dem
Bundeswehrverband durchgeführt wurden.
Sie haben sich mit eigenen
Augen davon überzeugen können, wie sich die Stadt entwickelt hat,
die ihre heutige
Freiheit nicht zuletzt dem mutigen Einsatz dieser Männer verdankt. Ihr
Besuch in
Berlin und die Ovationen der
Berlinerinnen und Berliner, die ihnen beim Militärmusikfest im
Olympiastadion, beim
Großen Zapfenstreich auf dem Flughafen Tempelhof und dem Konzert
des Bundesjugendorchesters auf
dem Gendarmenmarkt bereitet wurden, waren diesen tapferen Männern ein
unvergesslicher Höhepunkt ihres Lebens.
Die Stiftung bedankt sich bei
allen, die durch ihre Spende und anderweitige Unterstützung zum
Gelingen dieses
Ereignisses beigetragen haben und die auch weiterhin unsere Arbeit
fördern.
Wenn Sie der Stiftung für ihre
Arbeit Geldzuwendungen zukommen lassen oder diese testamentarisch bedenken
möchten, sprechen Sie bitte mit dem Geschäftsführer, Herrn Reese (030 /
9026 2080).
Spenden erbitten wir auf das
Konto 2060022200
bei der Berliner Sparkasse,
BLZ 10050000
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